Ängste

Phobien, Prüfungsangst, Lampenfieber, Höhenangst, Zahnarztangst, Schulangst, soziale Phobie, Platzangst, Angst- und Panikattacken ohne bekannte Auslöser, generalisierte Ängste

Angst ist ein bekanntes und sinnvolles Gefühl, wenn es uns vor Gefahren warnt. Um diese Angst soll es hier nicht gehen.
Angst kann jedoch so groß werden, dass sie uns am Leben hindert.

Man vermeidet dann, mit den auslösenden Situationen oder Dingen in Berührung zu kommen. Manchen Situationen kann man leichter aus dem Weg gehen, manchen nur mit großen Schwierigkeiten.

Die Treppe zu nehmen statt des Fahrstuhls ist gut möglich, wenn man nicht in den 23. Stock muß. Als Schulungsleiterin muß man schon viele Ausreden parat haben, um Vorträge nicht zu halten. Dienstreisen im Flugzeug sind für manche nur mit Beruhigungsmitteln zu ertragen. Übermäßige Prüfungsängste können das persönliche und berufliche Fortkommen verhindern.

Diese Ängste oder Phobien schränken ein, zwingen zu immer neuen Ausreden, können zu Medikamenten- oder Alkoholmissbrauch oder Sucht führen und haben die Eigenschaft, sich auf immer mehr Bereiche auszudehnen.

Wenn man sich ständig und unbegründet Sorgen um das tägliche Leben macht, um die Sicherheit seiner Angehörigen, den Job, die Gesundheit, die finanzielle Lage, wenn das auch die Gesundheit und Lebensqualität beeinträchtigt, könnte eine generalisierte Angststörung vorliegen. Der Betroffene wird durch die Angst gehindert, sein Leben zu leben. Er sorgt sich nur noch.

Panikstörungen zeigen sich durch Phasen intensivster Angst. Sie äußern sich körperlich in schweren Symptomen von Atemnot, Zittern und Herzrasen bis hin zur Angst, einen Herzanfall zu erleiden oder zu sterben. Sie kommen quasi aus heiterem Himmel. Aus Angst, wieder einen solchen Panikanfall zu erleiden, gehen die Betroffen manchmal nicht mehr allein aus dem Haus oder können auch nur noch schwer allein zu Hause bleiben. Situationen, in denen man eine Panikattacke befürchtet, werden unter allen Umständen vermieden.

Angst tritt oft im Zusammenhang mit anderen psychischen Problemen wie Burn- Out, Depressionen, Zwängen, Essstörungen usw. auf oder ist sogar ein auslösender Faktor.

Da Ängste an sich immer auch eine (warnende, schützende) Funktion haben, ist es meist nicht langfristig erfolgreich, sie schnell „wegzuhypnotisieren“.

Ängste, die scheinbar ohne Grund oder aus „eigentlich“ harmlosen Gründen auftreten, haben oft unbewußte Hintergründe. Mein Therapiekonzept zielt darauf ab, dem Betroffenen schnell Hilfe zu geben, um dieser Angst nicht mehr ausgeliefert zu sein. Danach ist es möglich, im Schutz der hypnotisch erworbenen Angstfreiheit die tieferliegenden Zusammenhänge zu erkennen und zu bearbeiten.

Die Angst und ihre Funktion können nun wahrgenommen werden. Dadurch, dass ihre verborgene Botschaft verstanden und ins Leben integriert wird, kann es möglich werden, sich dauerhaft von ihr zu befreien. Sie ist dann einfach nicht mehr nötig.