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Wann ist Hypnose nicht geeignet ?
Was kann Hypnose behindern?

Termine und Kosten

Hypnotherapie funktioniert am besten, wenn die Chemie zwischen den Partnern stimmt. Wollen Sie sich vorab einen ersten Eindruck von mir verschaffen? Dann rufen Sie mich an und wir können schon vor der ersten Sitzung Ihre Fragen am Telefon klären. Natürlich kostenlos.

 0911/ 93 27 064

Gern können Sie auch per Email Kontakt aufnehmen und mir Fragen stellen und einen Termin vereinbaren.

kontakt@hypnose-als-therapie.de

Eine Sitzung dauert 60 Minuten, manchmal etwas länger.

Anders als viele Therapeuten arbeite ich bei Bedarf mit einem flexiblen setting. Das bedeutet, dass ich Ihnen bei Kriseninterventionen oder stockendem Therapieprozess die Zeit zur Verfügung stellen kann, die Sie brauchen, damit wir den Prozess zu einem guten Abschluss bringen. Die Zeit, die dafür zusätzlich benötigt wird, berechne ich- ebenfalls anders, als die meisten Hypnosetherapeuten- nicht.

Da Hypnotherapie ein sehr intensiver Prozess sein kann, hat es sich nach meiner Erfahrung bewährt, den Zeitrahmen auf etwa eine Stunde einzugrenzen. Viel hilft nicht immer viel, und unser Gehirn hat nur begrenzte Kapazitäten, um neues zu verarbeiten. Sinnvoll sind eher mehrere Sitzungen über einen etwas längeren Zeitraum. So kann sich Neues in Ruhe entwickeln und stabil verankern. Ich empfehle Ihnen, die Sitzungen im Abstand von 1- 2 Wochen zu planen, wobei Sie da frei sind, das für sich anders zu entscheiden.

Eine Stunde Hypnotherapie kostet bei mir 100 €.

Telefonate und kurze eMail- Beratungen für meine Klienten in Krisen- und Notfällen während einer laufenden Hypnosetherapie berechne ich nicht.

Grundsätzlich ist die Hypnotherapie eines der schnellsten Therapieverfahren. Die Anzahl der benötigten Hypnosesitzungen ist von verschiedenen individuellen Faktoren abhängig, z.B. von den Ursachen der Schwierigkeiten, Ihrer Hypnotisierbarkeit, der Dauer der Beschwerden und Ihrem Ziel. Wenn es sich um schon lange bestehende Probleme handelt, kann die Therapiedauer länger sein. Bei kleineren Schwierigkeiten oder ganz akuten Problemen kann es schneller gehen. Im Menüpunkt „Schwerpunkte“ finden Sie für einige Probleme Anhaltspunkte zur Anzahl benötigter Sitzungen.

Wie Sie sich die erste Stunde Hypnotherapie vorstellen können, lesen Sie hier.

Hypnotherapie und Hypnose sind keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Daher werden die Kosten für Hypnose und Hypnotherapie von diesen nicht übernommen.

Private Krankenkassen und Zusatzversicherungen übernehmen die Kosten teilweise, hier kommt es auf Ihre individuellen Versicherungsbedingungen an.

Als Privatzahler haben Sie Vorteile- keine oder minimale Wartezeiten auf einen Termin, eine Behandlung abseits der Kassenleitlinien und größtmögliche Anonymität.

Die Kosten für Psychotherapie können Sie als außergewöhnliche Belastung bei der Steuererklärung geltend machen.

Wie lange dauert das?

Hypnotherapie zählt zu den Kurzzeittherapien, oft können deutliche Verbesserungen des Befindens schon mit einigen wenigen Sitzungen erreicht werden. Eine Sitzung dauert 60 Minuten, wenn wir nicht auf Ihren Wunsch hin, z.B. bei langer Anreise, etwas anders vereinbaren. Dieser Zeitraum ist nach meiner Erfahrung ausreichend für genügend neuen Input, der dann auch erst einmal verarbeitet werden will. Auch wenn mit Hypnose die Veränderungen schnell gehen können, braucht die Seele Zeit, diese Veränderungen zu verarbeiten und neue Impulse umzusetzen. Die Therapiedauer mit Hypnose ist individuell sehr unterschiedlich und hängt unter anderem von Ihrer Hypnotisierbarkeit, der Suggestibilität und natürlich zuallererst von den Symptomen oder der Erkrankung ab, die Sie zu mir führen. Wie tief oder oberflächlich diese Schwierigkeiten in Ihrer Persönlichkeitsstruktur verankert sind, und wie gründlich Sie Ihr Problem lösen wollen, hat ebenfalls einen großen Einfluß auf die Anzahl der nötigen Hypnosesitzungen.

Probleme ?

Mit meinem Problem muss ich doch selber fertig werden, oder?

Bei körperlichen Beschwerden ist die Entscheidung schnell getroffen: Wir gehen zum Arzt. Haben wir uns ein Bein gebrochen, warten wir nicht, bis es von selbst – (schief) – wieder zusammenwächst. Menschen mit Problemen, Konflikten oder Ängsten dagegen warten oft, bis die Verzweiflung sie zwingt, sich einem Fachmann oder einer Fachfrau anzuvertrauen. Weit verbreitet ist der Glaube, solche Schwierigkeiten würden mit der Zeit von alleine vergehen und eine starke Persönlichkeit könne aus eigener Kraft darüber hinwegkommen. Jedoch gibt es Belege, dass allein mit Einsicht und Selbstdisziplin bei vielen Belastungen nichts auszurichten ist. Diese Erfahrung haben Sie vielleicht auch schon gemacht. Dabei ist es weder sinnvoll noch bewundernswert, unnötig lange zu leiden, wenn es um seelische Gesundheit geht. Sich Hilfe zu suchen ist ein Zeichen von Mut und Klugheit. Schließlich warten Sie mit anderen Schwierigkeiten auch nicht, einen Dienstleister um Hilfe zu bitten, auch wenn diese Ihr Leben vielleicht gar nicht so massiv beeinträchtigen. Wie viel Lebenszeit geht verloren, die Sie nicht glücklich und erfüllt nutzen können?

Zudem stellen sich bei Menschen, die unter seelischen Konflikten, Depressionen oder Ängsten leiden, oft zusätzlich körperliche Probleme ein. Ein Übermaß negativer Emotionen wie Wut, Angst und Depressionen kann erhebliche körperliche Folgen haben. Feindseligkeit und Wut, die sich aus nicht lösbar scheinenden Konflikten entwickeln, stehen im Verdacht, die Entwicklung von koronarer Herzkrankheit, Gallensteinen, Bluthochdruck, Arthritis, Asthma und anderen Erkrankungen zu begünstigen.

Vielleicht gehen Menschen einer Psychotherapie aus dem Weg, weil sie glauben, dass durch Reden und das Aufwühlen der Vergangenheit nichts geändert würde und dass genau das– und nur das – in einer Therapie geschieht. Moderne Therapieverfahren- wie eine Psychotherapie in Hypnose- können dagegen schnell eine Stärkung der Fähigkeiten und Begabungen bewirken. Mit ihrer Hilfe kann man seine eigenen Lösungen finden und umsetzen. Besonders wichtig ist mir dabei, auch das Unbewusste mit einzubeziehen. Dort sind die wirklichen Kraftquellen, und wenn Sie durch Hypnose Kontakt mit dem Unbewussten aufnehmen, werden Sie überrascht sein von der Kraft, die Sie dort finden. Sie erkennen, welche Ziele, welche Hoffnungen und Wünsche in Ihnen verwirklicht werden wollen. Und Sie können Wege finden, diese zu realisieren. Gegen den Widerstand des Unbewussten jedoch können solche Veränderungen kaum gelingen. In einer Hypnosetherapie, die Ihr Unbewusstes zu Ihrem Verbündeten macht und lösungsorientiert ist, können so oft schon in einigen wenigen Stunden beachtliche Verbesserungen erreicht werden.

Wann ist Hypnose nicht geeignet ?

Hypnose ist eine nebenwirkungsarme und sichere Therapiemethode, wenn man einige Punkte beachtet.

So sollte Hypnose immer in einem sicheren Rahmen stattfinden. Sie sollten sich bei der Therapeutin gut aufgehoben fühlen und Hypnose als angenehm empfinden. Jeder meiner Klienten sucht und findet am Anfang der Therapie seinen persönlichen inneren „sicheren Ort“, ein inneres Bild, welches Sicherheit und Entspannung vermittelt und das immer wieder während der Hypnosetherapie aufgerufen wird. In schwierigen Situationen kann so jeder Klient schnell auch an seinen sicheren Ort gehen und so wieder Stabilität finden, wenn das nötig sein sollte. So können Sie sich sicher fühlen, auch wenn wir an Problemen arbeiten.

Keine Hypnotherapie führe ich durch, wenn der Klient

  • an einer psychotischen Erkrankung leidet (z.B. Schizophrenie) oder
  • in der Vorgeschichte epileptische Anfälle aufgetreten sind.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Hypnose vorhandene psychotische Tendenzen wieder auftreten lässt, ebenfalls gibt es Hinweise, dass bei bestehender Epilepsieneigung ein solcher Anfall ausgelöst werden kann.

Ob diese Punkte zutreffen, kläre ich im Gespräch vor der ersten Hypnose individuell.

Ebenfalls kann eine Hypnotherapie nicht angeraten sein z.B. bei

  • Herzinfarkt oder Schlaganfall kurz zuvor
  • Einnahme von Neuroleptika (Medikamente, die vor allem bei Psychosen angewendet werden und die Funktionsweise des Gehirns derart verändern, dass Hypnose vielleicht nicht funktioniert)
  • Suchterkrankungen –Drogen, Alkohol, Medikamente (das gilt nicht, wenn der Klient bereits einen Entzug erfolgreich hinter sich hat- hier kann die Hypnotherapie sogar sehr erfolgreich die Rückfallgefahr verringern, ebenfalls gilt das nicht bei den sogenannten Nicht-stoffgebundenen Süchten und auch nicht bei Abhängigkeit von Nikotin. Raucherentwöhnung mittels Hypnose kann sehr hilfreich sein!)

Gerne kläre ich auch das mit Ihnen individuell im Gespräch.

Nicht geeignet kann die Hypnotherapie sein für

  • Überzeugte Neinsager und extreme Skeptiker
  • Menschen mit übersteigertem Kontrollbedürfnis, die noch nicht ein einziges Mal loslassen können, um ein Mal eine tiefe Hypnose zu erleben. Danach würden Sie den Zustand vielleicht sogar genießen.
  • Wenn Sie sich und/oder anderen beweisen wollen, dass Sie ein besonders hoffnungsloser Fall sind – dann könnte das Problem sein, dass Sie recht behalten.
  • Wenn Sie grundsätzlich gegen alles sind, auch gegen Hypnotherapie. Dann wäre allerdings die Frage, warum Sie Hypnose ausprobieren wollen.

Sollte sich im ersten Gespräch in meiner Praxis in Nürnberg herausstellen, dass Hypnose für Sie nicht geeignet ist, entstehen für Sie keine Kosten.

Was kann Hypnose behindern?

Ein extrem starkes Kontrollbedürfnis kann verhindern, dass Sie sich auf die Hypnose einlassen können. Eventuell sind die Ursachen dafür falsche Informationen, die über Hypnose verbreitet werden und die Ängste vor „Bewusstlosigkeit, Wegsein, Ausgeliefertsein“ wecken. Diese Ängste lösen sich meist durch Aufklärung über Hypnose auf, und Sie erhalten in der ersten Stunde die Möglichkeit, langsam und in Ihrem eigenen Tempo in Trance zu gehen um selbst zu erleben, dass Sie während der Hypnose bewusst sind und dass Sie, wenn Sie wollen, aus tieferen Hypnosestadien wieder wacher werden könnten, und dass Sie nur hypnotisiert werden können, wenn Sie selbst das möchten.

Vielleicht ist die Ursache des Kontrollbedürfnisses, dass man anderen Menschen nur schwer vertrauen kann. Dahinter steckt die Angst, was passieren könnte, wenn der andere das Vertrauen missbraucht. Oft gab es prägende Erlebnisse in der Geschichte solcher Menschen. Dann wehrt man sich innerlich und oft unbewußt, in Trance zu gehen. Hier kommt es darauf an, ob man an einen Hypnotherapeuten gerät, dem man wirklich vertrauen kann; wer die Fähigkeit zu vertrauen nicht entwickeln kann, sollte eventuell eine andere Therapieform wählen.

Ein überkritischer Verstand kann ebenfalls die Hypnose behindern, indem er z.B. während der Trance die ganze Zeit fragt, ob man denn nun auch wirklich in Trance sei oder nicht, schließlich sei man ja noch nicht „weg“- wie das in der Showhypnose aussieht, und man bekommt ja noch alles um sich herum mit. Man vergleicht seinen eigenen Zustand mit dem, was man über Hypnose denkt, und wird dabei immer wacher, statt tiefer in Trance zu gelangen. Wenn man Hypnose kennengelernt hat, sich auch der Verstand sein eigenes Bild von Hypnose gemacht hat, kann diese sehr hohe Wachheit nachlassen und der Klient erlebt bald eine ausreichend tiefe Hypnose.